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Am Anfang steht die Wahl der Energieart

Am Anfang steht die Wahl der Energieart

Gas, Holzkohle bzw. Holzkohlebriketts, Strom aus der Steckdose oder Holz.

Wobei die Energieart auch Einfluss auf die gewünschten Garmethoden hat: So kann man mit einem strombetriebenen Elektrogrill beispielsweise „nur“ grillen, nicht aber barbecuen, weil man hierfür ein geschlossenes Grillsystem benötigt. Wer hingegen gerne mit unterschiedlichen Temperaturen grillt, entscheidet sich am besten für einen mehrflammigen Gasgrill oder einen Barbecue-Smoker nach amerikanischem Vorbild, der ebenfalls verschiedene Temperaturbereiche bietet.

Grillzubehör Der Elektrogrill Der Barbecue-Smoker

Welcher Grilltyp sind Sie?

Schneller Gasgrill

Spannender Holzkohlegrill

Komfortabler Elektrogrill

Der Barbecue-Smoker

Der Gasgrill Der Holzkohlegrill

Der Gasgrill

Ein Gasgrill ist schnell einsatzbereit und erreicht mühelos hohe Temperaturen.

Der Gasgrill

Der Gasgrill

Mit einem Gasgrill erreichen Sie mühelos hohe Temperaturen, die durch die Beschaffenheit des Grillgerätes noch unterstützt werden können. Übliche Grilltemperaturen mit Gas liegen bei 220-250 Grad Celsius. Mit einem geschlossenen Grillgerät ( z.B. Lavasteingrills), das die Hitze entsprechend konzentriert und speichert, erreichen Sie auch mühelos 300 Grad Celsius und mehr. Wobei solch hohe Grilltemperaturen allenfalls für das schnelle Schließen der Poren im Fleisch nützlich sind oder das Kurzzeitgrillen kleiner Fleischstücke. Viel saftiger bleiben Ihre Speisen, wenn Sie sie nach Barbecue-Methode mit niedrigeren Temperaturen garen. Unsere Empfehlung: Geben Sie allenfalls am Anfang kurze Zeit „Vollgas“, um den Grill vorzuheizen und drehen dann den Regler auf 20 bis 30 Prozent Leistung zurück. Ein weiterer Vorteil, der für einen Gasgrill spricht, ist der hohe Bedienkomfort: Fünf bis zehn Minuten reichen völlig aus, um den Gasgrill auf volle Betriebstemperatur zu bringen – beim Holzkohlegrill ist nach dieser Zeit noch nicht viel zu holen. Nach einer vergleichsweise kurzen Abkühlphase kann man den Grill reinigen.

Praktische Tipps zum Grillen mit dem Gasgrill

Praktische Tipps zum Grillen mit dem Gasgrill

Nehmen Sie das Grillgut eine halbe bis eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank

Bei magerem Fleisch oder Fisch, den Rost vorher einölen Magere Fleischstücke und Geflügel öfters mal mit Marinade, Öl oder Bier bestreichen

Das Fleisch erst mit einer Zange wenden, wenn an der Oberseite etwas Saft austritt.

Niemals zu viele Stücke gleichzeitig grillen.

Fleisch was zu lange auf dem Rost bleibt, wird trocken

Das Fleisch erst nach dem Grillen salzen, dann bleibt es saftiger und verliert weniger Fleischsaft.

Scheiden Sie Braten oder Kurzgegrilltes immer quer zur Faser auf

Beilagen, Saucen oder Salaten können Sie schon vorbereiten und auf den Tisch stellen.

Machen Sie sich die Mühe, Ihren Grill nach jedem Grillen zu reinigen

Überprüfen Sie den Gasgrill auf Blockaden, Löcher und Risse im Gasschlauch

Drehen Sie die Gaskartusche nach jeder Benutzung zu und trennen Sie sie vom Grill.

Der Holzkohlegrill

Der Klassiker unter den Grillgeräten. Die qualitative wie preisliche Bandbreite bei Holzkohlegrills ist mit Abstand die Größte.

Der Holzkohlegrill

Der Holzkohlegrill

Die qualitative wie preisliche Bandbreite bei Holzkohlegrills ist mit Abstand die größte: Vom 2 Euro Einmalgrill bis zum Luxusholzkohlegrill für über 1000 Euro werden unzählige Modelle angeboten. Holzkohlebriketts oder Holzkohle? Beide Brennstoffe können in jedem üblichen Holzkohlegrill verwenden – und sollten dies am besten gleichzeitig tun. Denn das Brennverhalten der beiden Glutbringer unterscheidet sich deutlich voneinander: Während die Holzkohle verhältnismäßig leicht entzündbar ist und bereits nach circa 20 Minuten eine schöne Glut bietet, brennen Briketts zunächst viel schlechter an, weil sie dichter sind. Dafür brennen Briketts aber fast dreimal so lange wie Holzkohle und bringen auch eine größere Hitze. Natürlich ist ein sicherer Stand für jeden Grill wichtig – bei Holzkohlegeräten sollte man aber aufgrund des vergleichsweise geringen Gewichtes und der hohen Verletzungsgefahr besonders auf die Standfestigkeit achten. Grundsätzlich gilt dabei: Auf unebenem Untergrund stehen drei Füße sicherer als vier. Des weiteren sollten Sie das Aschesystem unter die Lupe nehmen: Wo sammelt sich die Asche und wie leicht ist sie nach dem Grillen entnehmbar? Durchdachte Holzkohlegrills haben einen Aschekasten oder ein anderes Auffangbehältnis, über das man die Aschereste ohne größere Grillumbauten entsorgen kann. Weniger „schlaue“ Grills muss man erst auf den Kopf stellen, um die Asche herauszubekommen – das ist umständlich und auf Dauer entnervend.

Das Grillen vorbereiten und anheizen

Das Grillen vorbereiten und anheizen

Gleiten Sie den Glutkorb mit starker Alufolie aus. Das vertärkt die Reflexion der Hitze und hat den Vorteil, dass Sie die Asche später problemlos entfernen können.

Stellen Sie den Grill im Windschatten auf

Anzünden der Grillkohle bzw. Grillbriketts - In der Mitte eine Pyramide aufschichten und mit spezial Grillanzünder oder Anzündepaste anzünden. (Niemals Benzin oder Petroleum oder andere Brennstoffe verwenden!)

Jetzt mit meinem Blasebalg die Kohle richtig anheizen.

Je mehr Kohle aufeinander liegt, umso stärker ist die Hitze

Ist die Holzkohle mit grauer Asche überzogen, so kann das Grillvergnügen beginnen

Der beheizte Bereich sollte immer größer sein, als die Fläche auf der das Grillgut liegt.

Entfernen Sie regelmäßig die Asche, sonst sinkt die Temperatur.

Praktische Tipps zum Grillen mit dem Holzkohlegrill

Praktische Tipps zum Grillen mit dem Holzkohlegrill

Nehmen Sie das Grillgut eine halbe bis eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank

Mit dem Grillen beginnen wenn die Holzkohle glüht und einen grauen Asche Überzug aufweist

Vor dem Grillen die Asche wegfächern

Bei magerem Fleisch oder Fisch , den Rost vorher einölen Magere Fleischstücke und Geflügel öfters mal mit Marinade, Öl oder Bier bestreichen

Das Fleisch erst mit einer Zange wenden, wenn an der Oberseite etwas Saft austritt.

Niemals zu viele Stücke gleichzeitig grillen. Fleisch was zu lange auf dem Rost bleibt, wird trocken

Das Fleisch erst nach dem Grillen salzen, dann bleibt es saftiger und verliert weniger Fleischsaft.

Scheiden Sie Braten oder Kurzgegrilltes immer quer zur Faser auf

Beilagen, Saucen oder Salaten können Sie schon vorbereiten und auf den Tisch stellen.

Holzkohle hat zwar die größte Heizkraft, Obstbaum oder Rebenholz gibt jedoch ein besseres Aroma.

Wenn man einfache Holzkohle verwendet kann man Wacholder oder Rosmarinzweige oder einige Esslöffel provencalische Kräutermischung in die heiße Glut geben, bevor Sie das Fleisch auf den Rost legen.

Elektrogrills

Der Elektrogrill ist sehr komfortabel und auch sehr gut für den Einsatz auf dem Balkon geeignet.

Grillen mit dem Elektrogrill

Grillen mit dem Elektrogrill

Das E-Grillen ist eine Zubereitungsart mit vielen Vorzügen und wird daher immer beliebter. Ernährungswissenschaftler empfehlen es, zumal Grilladen für eine ganze Reihe von Diät-Gerichten bestens geeignet sind.

Auf Fettzugabe kann verzichtet werden

Fleischsaft und damit wertvolle Vitamine sowie Mineralstoffe bleiben weitgehend erhalten.

Grilladen haben einen typischen Eigengeschmack, deshalb ist ein starkes Würzen kaum erforderlich

Beim E-Grillen entsteht eine angenehme Bräunung ohne schwer verdauliche Röststoffe.

Elektrische Grillgeräte sollten je nach Ausführung mind. eine Leistung von 2500 bis 2800 Watt haben

Praktische Tipps zum Grillen mit dem Elektrogrill

Praktische Tipps zum Grillen mit dem Elektrogrill

1. Gut abgehangenes, von Fett befreites Fleisch verwenden. Kalt abspülen, gut abtrocknen, dann pfeffern und nach dem Grillen salzen.

2. Wenn Sie Fische grillen möchten, fetten Sie den Rost vorher ein

3. Das Grillgut über den Grillheizkörper legen. ( Randbereich frei lassen)

4. Zum Wenden immer eine Grillzange benutzen.

[Infobox: Der Barbeque Smoker]

Der Barbecue-Smoker

Der Barbecue-Smoker

Bei uns Exot, in Amerika der Klassiker: In punkto „archaisches“ Grillen machen Barbecue-Smoker die mit Abstand beeindruckendste Figur auf der Terrasse oder im Garten: Mit einem Gewicht von 150 kg bis 3,5 Tonnen verkörpern diese „Lokomotiven“ wie kein anderes Grill- oder Barbecue-Gerät die amerikanischen Lieblingstugenden „groß – schwer – gewaltig“. Das Funktionsprinzip ist einfach aber genial: An der rechten Seite befindet sich die Feuerbox, in der man eine Glut und mit Hilfe aromatischer Hölzer einen feinen Rauchgeschmack erzeugt. Je nach gewünschter Temperatur oder Garmethode bleibt die Feuerbox entweder offen oder wird teilweise oder ganz geschlossen. In der Mitte des Smokers ist die eigentliche Garkammer, in der Fleisch, Fisch und Beilagen gleichzeitig zubereitet werden können. Da die warme Luft ständig ausgetauscht wird, findet keine Geschmacksübertragung der einzelnen Lebensmittel untereinander statt. Die Garkammer bleibt grundsätzlich während des Garvorganges geschlossen – jedes neugierige „ Nachgucken“ verlängert die Garzeit im Schnitt um eine Viertelstunde. Links befindet sich, je nach Modell, entweder ein kleiner Kamin oder ein großes Warmhalte- und Räucherrohr, in dem wahlweise gegart oder warm geräuchert werden kann.

Grillzubehör

Für das volle Grillerlebnis empfiehlt sich das passende Zubehör.

[Infobox: Grillzubehör]

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